Eichstruth

Blick über Eichstruth

Der Ort wurde 1236 urkundlich erwähnt. Der Name Eichstruth bezeichnet die ursprüngliche Anlage des Platzdorfes in einem mit Eichen bestandenen sumpfigen Gelände. Eichstruth liegt im Westen des Landes Thüringen und befindet sich 7 km südlich des Dorfes Wüstheuterode inmitten von Laub- und Mischwald. Am Fuße des Eichstruther Kopfes (503 m), an der Landstraße Dieterode - Eichstruth, entspringt die Waise. Sie führt über Mackenrode, Vatterode, Dietzenrode und mündet in Wahl­hausen in die Werra. Die Waise heißt an der Quelle "Sählen-Bach", dann "Beek" und ab Dietzenrode - Waise - und bildet die ehemalige Landesgrenze zu Hessen. Von der Siegeseiche zwischen Mackenrode und Eichstruth gelegen, hat der Besucher einen herrlichen Blick über eine Landschaft, die auch als "Eichsfeldische Schweiz" bezeichnet wird. Der kleine, sehr schmucke Ort Eichstruth liegt an der "Deutschen Märchenstraße", die in unserem Abschnitt von Bad Sooden-Allendorf über Wahl­hausen, Dietzenrode/Vatterode, Mackenrode - Eichstruth - Dieterode nach Heiligen­stadt und Göttingen verläuft. Die Umgebung von Eichstruth ist für Wanderfreunde sehr interessant. In Richtung Nordwesten hat man einen Blick wie im Bilderbuch auf Mackenrode, die Höhen des Katzensteins und des Aliendörfer Brandholzes und kilometerweit schweift der Blick über die wechselnden Farben von Röhrigs- und Röhrsberg, bis der dunkelgrüne Höheberg mit seiner 511 m hohen Junkerskuppe die Sicht begrenzt.

Eichstruth ist ein kleines und äußerst gepflegtes Dorf (auf einer Fläche von 134 ha angesiedelt mit 85 Einwohnern - Stand: 31.12.2016). Schöne Vorgärten, saubere Platzbereiche und viele Grün- und Pflanzbereiche am Straßenrand spiegeln die Liebe der Einwohner zu ihrem Ort wider.

Sehr stolz sind die Einwohner von Eichstruth über das von 2002 bis 2004 neu errichtete Dorfgemeinschaftshaus mit Gaststätte, Saal und Jugendzimmer. Auch der davor bestehende Dorfplatz konnte im Jahr 2006 komplett neu gestaltet werden. Dies sind Ergebnisse der vielen Bemühungen der Einwohner für die attraktive Gestaltung des Ortsbildes, was auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und die feste Einbindung in das Gemeinschaftsleben zeigt.